Perfektium

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Anwendung im Reisemobil | Perfektium LiFePO4 Lithium-Batterien
LiFePO4 – stabil & sicher Smart-BMS Bluetooth-Monitoring

Anwendung im Reisemobil.

Mehr Autarkie, weniger Gewicht, mehr nutzbare Energie. Perfektium LiFePO4-Batterien sind für den anspruchsvollen Camping-Alltag entwickelt – mit bis zu ~90% nutzbarer Kapazität, hoher Zyklenfestigkeit und praxisnahen Umrüstlösungen.

Warum LiFePO4 im Wohnmobil?

Konzipiert für häufige Teilzyklen, hohe Lasten (Wechselrichter) und maximale Nutzbarkeit der Kapazität – ohne die typischen Nachteile von Blei-Systemen.

Deutlich weniger Gewicht

Mehr Zuladung, bessere Achslast-Reserve und spürbar einfacher Einbau – besonders bei Untersitz-Batterien.

Mehr nutzbare Kapazität

LiFePO4 ermöglicht eine hohe Entladetiefe. Sie nutzen mehr Energie aus derselben Ah-Angabe – ohne schädliche Tiefentladung.

Langfristig wirtschaftlich

Viele Ladezyklen und stabile Leistung über Jahre. Ideal für Vielfahrer, Dauer-Autarkie und hohe tägliche Nutzung.

Smart-BMS Schutz

Über-/Unterspannung, Temperatur, Überstrom: Das BMS schützt Batterie und Bordelektrik und erhöht die Betriebssicherheit.

Teil-Laden ist unkritisch

Perfekt für Solar-Nachladung unterwegs. Häufiges „Nachfüllen“ schadet nicht wie bei vielen Blei-Systemen.

Ganzjahres-Optionen

Für Winterbetrieb sind Modelle mit integrierter Heizung verfügbar (modellabhängig) – für zuverlässiges Laden bei Kälte.

LiFePO4 vs. Blei – im Alltag spürbar

Ein praxisorientierter Vergleich für Wohnmobil-Nutzung (typische Werte, abhängig von Systemauslegung und Nutzung).

Kriterium LiFePO4 (Perfektium) Blei (AGM/Gel)
Nutzbare Kapazität Hoch (typ. bis ~90% möglich) Oft begrenzt (typ. ~50–70%)
Gewicht Deutlich leichter bei vergleichbarer nutzbarer Energie Schwerer; mehr Platz- und Gewichtsbedarf
Teilladung Unproblematisch; sehr gut für Solar-Profile Häufig ungünstig (Sulfatierung/Alterung möglich)
Leistungsabgabe Stabil; gut für Wechselrichter-Lasten (modellabhängig) Spannung bricht unter Last eher ein
Wartung/Überwinterung Geringe Selbstentladung; einfache Lagerung Regelmäßige Nachladung meist nötig

Umrüstung, Laden & Integration

So wird die Umstellung auf LiFePO4 sauber, sicher und „OEM-like“ umgesetzt.

1) Passendes Modell wählen

Kapazität nach Verbrauch und Autarkie-Ziel dimensionieren. Für viele Fahrzeuge sind Untersitz-Formate besonders elegant.

  • Ah nach Tagesverbrauch + Reserve
  • Platz/Einbauort (Untersitz, Servicefach)
  • Entladestrom passend zu Wechselrichter

2) Ladegeräte prüfen

Optimale Ergebnisse mit LiFePO4-Profil. Bei Unsicherheit: Beratung nutzen.

  • Ladebooster / B2B sinnvoll bei Euro-6
  • Solarregler auf LiFePO4 einstellen
  • Netzladegerät: LiFePO4-Kennlinie nutzen

3) Absicherung & Leitungen

Professionelle Absicherung und ausreichende Querschnitte sind entscheidend.

  • Hauptsicherung nahe Batterie
  • Saubere Masseführung
  • Verbinder/Klemmen für hohe Ströme

Praxis-Tipp: Teil-Laden ist kein Problem

Unterwegs lädt Solar oft „häppchenweise“. Bei LiFePO4 ist das normaler Betrieb: Sie können jederzeit nachladen, ohne typische Blei-Nachteile. Das Smart-BMS schützt zusätzlich vor Überladung und schädlicher Tiefentladung.

Überwinterung – einfach und planbar

LiFePO4 hat eine geringe Selbstentladung. Mit wenigen Schritten bleibt die Batterie sicher im optimalen Bereich.

Option A: Einlagern (empfohlen)

Voll laden oder auf den empfohlenen Lager-SoC bringen und frostfrei lagern.

  • Batterie vom Bordnetz trennen
  • Trocken, frostfrei lagern

Option B: Im Fahrzeug belassen

Stromverbraucher minimieren und den Ladezustand in längeren Abständen prüfen.

  • „Standby“-Verbraucher identifizieren
  • Prüfung z. B. alle paar Monate

Temperatur-Hinweis

Bei niedrigen Temperaturen gelten für das Laden besondere Regeln.

  • Vor dem Laden Temperatur beachten
  • Bei Bedarf Heiz-Version wählen

Häufige Fragen zur LiFePO4-Umrüstung

Kurze Antworten für die häufigsten Praxisfragen. Für fahrzeugspezifische Konfigurationen empfehlen wir Beratung.

Kann ich meine AGM/Gel Batterie 1:1 ersetzen?

In vielen Fällen ja – wichtig sind Ladegeräte-Einstellungen (LiFePO4-Profil), Absicherung/Querschnitt und bei modernen Lichtmaschinen ggf. ein Ladebooster. Ein Smart-BMS schützt zusätzlich, ersetzt aber keine saubere Systemauslegung.

Brauche ich zwingend einen Ladebooster?

Bei Euro-6-Fahrzeugen mit „intelligenter“ Lichtmaschine ist ein Ladebooster häufig sinnvoll, um stabil und korrekt zu laden. Ob zwingend, hängt von Fahrzeug, Verkabelung und Ladeziel ab.

Wie überwache ich den Ladezustand?

Je nach Modell über Bluetooth-App (SoC, Spannung, Strom, Temperatur) oder über Bord-Shunt/Batteriemonitor. Für verlässliche Autarkieplanung ist ein klarer Blick auf Verbrauch und Ladequellen empfehlenswert.

Was ist bei Winterbetrieb zu beachten?

Beim Laden sind Temperaturgrenzen zu beachten. Für regelmäßige Winterreisen eignen sich Varianten mit integrierter Heizung (modellabhängig) und eine durchdachte Ladeführung.

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